reviews

13/12/2017
Saskia Giorgini, la torinese di Vienna//Alessio Tonietti, Corriere della Sera

13/12/2017
Interview for La Repubblica // Susanna Franchi

12/12/2017
Article for La Stampa//Franca Cassine

19/12/2017 // La Stampa
Giorgio Pestelli

Giorgini fa vivere i “Sonetti” di Liszt
“I tre Sonetti del Petrarca di Liszt sono una specie di incunabolo del decadentismo europeo, dietro ogni articolazione armonica c’è un presagio del grande anelito del Tristano di Wagner; ma sono pagine difficili da resuscitare in concerto per la loro introversione, richiedono un musicista oltre che pianista. Come Saskia Giorgini, che all’Unione Musicale di Torino li ha resi espliciti e parlanti, con quei voli lirici interrotti da recitativi e diversioni che in realtà sono approfondimenti. La giovane pianista ha ampliato i nostri orizzonti con quattro brani dalla terza Suite op.18 di George Enescu, vividi quadri in cui spicca l’originalità del carillon nocturne con l’effetto delicato di piastre metalliche; e con pagine della Bella Addormentata adattate al pianoforte da Mikhail Pletnev. Altro adattamento, bellissimo, nel bis dallo Scherzo del Sogno di Mendelssohn”.

08/11/2017 // Bonner Rundschau
Jürgen Bieler

Mit Würde, Ausdruck und Kunstfertigkeit
Klassische Philharmonie Bonn im Maritime – Pianistin Saskia um Zugaben gebeten
„[…]Als Solistin fungierte die Pianistin Saskia Giorgini die im vorgangenen Jahr den 1. Preis beim Internationalen Mozart-Wettbewerb Salzburg gewann. Mozart n.17 zeigt eine eher kammermuzikalische Ausrichtung, verzichtet auf große musikalische Gesten und überrascht statt dessen mit einem ausgefeilten Orkesterklang.
Vor allem die Bläser werden dabei ausgiebieger bedacht als sonst und immer wieder dem Klavier gegenüber gestellt oder mit ihm verzahnt. bravour ist dabei auf dem Flügel nicht gefragt, außer in den Kadenzen, dafür aber Wachheit und perfektes Timing für die fließenden Wechsel zwischen Bläsern und Klavier sowie farbiges Spiel und unaufdringliche Geläufigkeit.
Saskia Giorgini löste diese interpretatorishen Anforderungen ganz hervorragend, von den inspieriert gestalteten Kandenzen im ersten bis zu den unglaublich präzisen, aber graziosen Umspielungen der Bl äsermelodien im dritten Satz. Ihr Mozart-Klavier war am Sonntag erstklassig und man konnte verstehen, warum sie in Salzburg den 1. Preis bekommen hat. Erst nach zwei Zugaben, eine davon ein Stück von Gershwin, kam sie von der Bühne.”

14/02/2017 // http://www.schwaebische.de
Christel Voith

Konzert zeigt Todesahnung mit Schwung
Mitreißende Sonntagsmatinee mit italienischer Pianistin
Mit einem sehr vielseitigen Programm hat die italienische Pianistin Saskia Giorgini am Sonntagmorgen im Kiesel begeistert.
Friedrichshafen sz „Noch nie hat mich ein Earthquake-Konzert enttäuscht“, hat eine begeisterte Besucherin am Sonntagmorgen beim Verlassen des Kiesels gesagt. Durch hohe künstlerische Qualität hat sich die Reihe der sonntäglichen Klavierkonzerte längst einen Namen gemacht, auch diesmal mussten wieder Zusatzstühle auf die Bühne gestellt werden, so groß war der Andrang zur italienischen Pianistin Saskia Giorgini.

Bildhübsch und charmant ging die Gewinnerin des Mozart-Wettbewerbs 2016 in Salzburg im raffinierten rückenfreien Glitzer-Shirt zu schwarzer Hose ans Klavier, doch entscheidend war ihr reifes, kultiviertes Spiel.

Lebhaftes Presto
Bezaubernd war es, bei Beethovens „Waldstein“-Klaviersonate op. 53 das flinke Spiel der schmalen Finger zu beobachten. Ein kapriziöses Spiel mit poetischen Ruheinseln, ein munter sprudelnder, vorandrängender Fluss in lebhaftem Dialog beider Hände. Ruhig und in sich gekehrt ging sie das Adagio an, tastend wurde eine Melodie geboren, eine wunderbare Stimmung gelöster Entrücktheit geschaffen, ehe zuletzt in der Sonate, die in Frankreich „L’Aurore“ – Sonnenaufgang – genannt wird, in lebhaftem Presto das Licht aufleuchtete.

Vorangegangen war Mozarts Fantasie c-Moll KV 475, eine Fantasie, die in ihrer Ausdruckstiefe, ihrem Modulationsreichtum wie in ihrem virtuosen Satz einzigartig ist in Mozarts Werk für Klavier. In großer Ruhe setzte die Pianistin ein, tauchte tief ein in eine Welt der Trauer und der Todesahnung, in die in sachte hingetupften Passagen eine Ahnung von Seligkeit hineinstrahlte, lichte Tupfer in der dunklen Region, in die die Spielerin erneut eintauchte.

Ganz anders war ihr schillernder Ausflug ins 20. Jahrhundert mit den facettenreichen „Sechs Préludes“ (1967) des 14-jährigen Wolfgang Rihm, eine Komposition, die den 65-jährigen Karlsruher Komponisten und Musikwissenschaftler auch heute noch interessiere. Der Bogen spannt sich von der virtuosen Studie mit arpeggierenden Figuren über oktavierten Basstönen über fiebrige Akkordfolgen und eine groteske Walzerkarikatur bis zur verfremdeten Kantilene.

Bezaubernde Leichtigkeit und Spritzigkeit bewies Saskia Giorgini zuletzt mit Mikhail Pletnevs Klaviersuite zu Szenen aus Tschaikowskys Ballett „Dornröschen“. Ein virtuoses, befreites Musizieren vom Tanz der Pagen und der Silberfee bis zum sprühenden Finale.

„Entschuldigung, das war Gershwin“, sagte sie vergnügt zu ihrer ersten Zugabe und ließ zur Freude der Zuhörer gleich noch ein zweites Gershwin-Stück folgen.

14/02/2017 // http://www.suedkurier.de
Corinna Raupach

Saskia Giorgini spielt mit großem Ausdruck
Die italienische Pianistin begeistert im Kiesel mit brillanter Technik und freundlichem Ton

Dunkel steigen erste Töne vom Flügel auf, von weit her antworten verhaltene Seufzer. Noch tiefer klagt der Flügel, noch schmerzlicher seufzt er – bei aller Ruhe liegt eine fast greifbare Spannung über dem Spiel von Saskia Giorgini im Kiesel. Sie löst sich etwas, als die Melodie zu fließen beginnt, erst in der rechten, dann in der linken Hand. Ruhelos pulsieren Sechzehntel-Noten, ehe die Musik in einem lyrischen Thema ganz zu sich findet. (…)
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01/11/2014 // Liszt blog
Alexander Buskermolen

With the Müller Lieder Giorgini made a wonderful statement: it was played with a deep emotional understanding for the music, choosing tempi, colors, dynamics accordingly to the movement at hand. Everything was played a 100% clean and accurate. In particular the use of rests, pianissimo and general timing made for a stunning performance. And we sat in silence and just listened how the recital progressed.

The March hongroise was played with great articulation, stability in tempo and full of character [..]

Keeping the tension beautifully, Saskia Giorgini continued her performance, [..] in Die Zelle in Nonnenwerth Giorgini instantly changed her palet of colors, choosing for a dreamy kind of approach. This dreamlike quality of sound didn’t mean the clarity was gone, on the contrary! In the upper part of the register, she made sure the Fazioli 2,87 was working in her advantage. It sang beautifully. The use of the inner cantabile voicing was again wonderful, and progressed into a very well structured climax. The exact same could be said about Les Préludes, again making it obvious that she is made for this music.